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Models for continuous improvement

Modelle für eine kontinuierliche Verbesserung Teil I

Derzeit sind eine Menge fehlerhafter Informationen zu den Verbesserungsmodellen, die auf dem Markt sind, im Umlauf, die für Verunsicherung sorgen. Wir reden von TQM, LEAN und Six Sigma. Alle Methoden haben das gleiche Ziel: Steigerung der Kundenzufriedenheit, indem Arbeitsabläufe durch Prozessanalyse und Beseitigung von Unnötigem, also von Verschwendung, verbessert und robuster gestaltet werden. Diesen Blog haben wir in 3 Abschnitte unterteilt.
Dieser erste Abschnitte gibt einen Überblick über alle drei Abschnitte und konzentriert sich auf TQM, der zweite befasst sich mit dem Modell der kontinuierlichen Verbesserung LEAN und der letzte behandelt Six Sigma und fasst außerdem die wichtigsten Unterschiede zwischen ihnen zusammen.

Vergleich der Modelle zur kontinuierlichen Verbesserung TQM, LEAN und Six Sigma

Diese Modelle verfolgen zwar dieselben Ziele, unterscheiden sich untereinander jedoch in bestimmten Details in Bezug auf Ansatz und Schwerpunkte.

Das TQM-Modell (Total Quality Management)

Das TQM will Qualitätsbewusstsein in allen Betriensabläufen schaffen und konzentriert sich auf die Steigerung der Kundenzufriedenheit.

LEAN-Modell

Das Managementmodell der “schlanken Produktion” ist Teil der Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und bietet eine Reihe von Tools, die bei Identifizierung und Beseitigung aller Arten von Verschwendung helfen, um Leistung, Kosten und Ergebnisse zu optimieren.

Six Sigma

Six Sigma ist eine Weiterentwicklung der statistischen Prozessregelung (SPC) und umfasst die Basislonzepte des TQM-Modells sowie die grundlegenden Problemlösungselemente des PDCA-Zyklus von Deming.

Continuous Improvement Models

TQM (Total Quality Management)

Die TQM-Methode setzt auf umfassendes Qualitätsmanagement in allen Bereichen und bei allen Abläufen, um so die Kosten für schlechte Qualität zu reduzieren, also Betriebsverluste, Materialverluste, verlorene Kunden usw.. Konkret gesagt geht es darum, die internen Prozesse so zu verbessern, dass gleich beim ersten Mal fehlerfreie Ergebnisse erzielt werden.
Da die (internen und externen) Kunde die Hauptinstanz bei Beurteilung der Qualität sind, muss die gesamte Wertschöpfungskette die Kundenbedürfnisse kennen und verstehen, um sie zu erfüllen.

Ursprung von TQM

Das TQM-Modell wurde in den 1950er und 1960er Jahren in der japanischen Industrie entwickelt. Die treibenden Kräfte waren jedoch Joseph Duran und insbesondere Edwards Deming, ein Experte auf dem Gebiet der Qualitätskontrolle.

Bedeutung von TQM

Der Begriff “Total” steht für umfassend und auch für “alle”, denn das Modell bezieht von den Zulieferern bis zum Endkunden alle ein. (Das Unternehmen wird als ein Ganzes gesehen, zu dem auch die dort tätigen Personen gehören.)

Die TQM-Strategie zielt darauf ab, alle im Unternehmen für Qualität zu sensibilisieren.

Durch Anwendung des Konzepts der umfassenden Qualität wird jeder Bereich des Unternehmens an dieser Verantwortung beteiligt, nicht nur eine bestimmte Abteilung. Die so verstandene Qualität umfasst alle Prozesse und Systeme.

“Philosophie, Kultur, Strategie bzw. Managementstil eines Unternehmens, nach dem alle Mitarbeiter eines Unternehmens die kontinuierliche Verbesserung der Qualität untersuchen, praktizieren, sich daran beteiligen und sie fördern.” Kaoru Ishikawa

Six Sigma und die statistische Prozessregelung Ihrer Daten

Six Sigma ist eine Weiterentwicklung der statistischen Prozessregelung (SPC) und umfasst die grundlegenden Konzepte des TQM-Modells. Es beinhaltet ebenfalls die grundlegenden Problemlösungselemente des PDCA-Zyklus von Deming.

Ursprünge von Six Sigma

Dieses Modell wurde in den späten 1980er Jahren von Motorola entwickelt. Worin besteht der Zweck dieses Modells? Es entstand aus der Notwendigkeit heraus, mit den japanischen Wettbewerbern gleichzuziehen oder sie zu übertreffen. Bill Smith, der verantwortliche Ingenieur, entwickelte diese Methode als Geschäfts- und Qualitätsverbesserungsstrategie. Später wurde sie von General Electric verbessert und allgemein bekannt gemacht.

Der Ansatz von Six Sigma

Der Six-Sigma-Ansatz basiert auf der Verringerung von Abweichungen und hilft beim Lean Management dabei, stabilere und zuverlässigere Prozesse zu erreichen, indem Prozessvariablen bewertet und optimiert werden, die zu Verringerung bzw. Beseitigung von Fehlern und Störungen in einem Prozess beitragen. Zu den Grundsätzen des Modells gehören Statistik-Tools und Datenmanagement zur Identifizierung von Bereichen mit Verbesserungspotenzial. Die Anwendung erfordert von den Leitern der Umsetzung eine vorherige Schulung (Green Belt, Black Belt).

Ziele von Six Sigma

Das Modell strebt an, in den Prozessen für alle Merkmale, die als hoher Wert für den Kunden betrachtet werden, einein Six-Sigma-Level zu erreichen. CTQ (Critical to Quality):

  • Identifizierung der kritischen Merkmale von aktuellen Produkten und Verfahren.
  • Maximale Kundenzufriedenheit.
  • Senkung der Kosten für Erreichen von Qualität.

Schlüsselpunkte bei der Umsetzung von Six Sigma

Philosophie, die bei der Durchführung von Six-Sigma-Projekten berücksichtigt werden muss:

  • Engagement der Management-Ebene.
  • Schulung des Topmanagements, einschließlich CEO. Identifizierung von Schlüsselprozessen und Auswahl von “Champions” (für diese Prozesse verantwortliche Personen).
  • Definition und Umsetzung einer 6-Sigma-Organisation (Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten), um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten.
  • Auswahl der wichtigsten Verbesserungsbereiche und der damit verbundenen 6-Sigma-Projekte (auf Prozessebene).
  • Schulung von Experten -Master Black Belts und ganz besonders Black Belts – in den Bereichen Strategie, Projektmanagement, Statistik, Qualität usw., die sich dem 6S-Projekt 6s absolut verpflichtet fühlen müssen.
  • Unterstützung der Black Belts bei Schulung und Zertifizierung von Green Belts (Personen, die im Rahmen ihrer täglichen Arbeit an den 6-Sigma-Projekten mitarbeiten).
  • Durchführung von Projekten auf natürliche Art und Weise (es sollten grundsätzlich Projekte ausgewählt werden, mit denen sich die Kundenzufriedenheit verbessern und die Betriebskosten senken lassen).
  • Feiern von Erfolgen und Kommunikationsplan

Six Sigma DMAIC-Verfahren

DMAIC ist die PDCA-basierte Methode für Six Sigma:

  • D: Definieren. Bei was und bei wem gibt es Verbesserungsbedarf
  • M: Maßnahme. Aktueller Zustand und Warum
  • A: Analysieren. Analysieren der derzeitigen Leistung
  • I: Improve (Verbessern). Leistung verbessern
  • C: Control (Kontrolle). Verbesserung aufrechterhalten und Standardisieren

Lean Six Sigma hat seine Vorläufer in dem oben erwähnten Modell, sie verfolgen gemeinsame Ziele. Beide Methoden zielen darauf ab, Management und Prozesse eines Unternehmens zu verbessern. Lean konzentriert sich jedoch mehr auf die Geschwindigkeit der Prozesse und das Management selbst, während Six Sigma sich auf die Steigerung der Qualität und die Verringerung von Abweichungen bei kritischen Prozessen konzentriert.

DMAIC Method

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