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What is Industry 4.0

Was ist Industrie 4.0?

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Verfahren und Regeln. Aber alle stehen vor einer gemeinsamen Herausforderung; die Notwendigkeit, Vernetzungen herzustellen und auf Echtzeitdaten zuzugreifen. Unternehmen müssen schnell und effizient Entscheidungen treffen, um in der sich schnell verändernden Industriewirtschaft relevant zu bleiben.

Und Vernetzung ist das entscheidende Stichwort.

Daher die Notwendigkeit, Industrie-4.0-Prozesse einzuführen. Bei intelligenter Fertigung geht es nicht nur um Digitalisierung von Prozessen in Ihrer Fabrik. Das Konzept beinhaltet eine Revolution des gesamten Geschäftsbetriebs und des Wachstums.

Betrachten wir Industrie 4.0 einmal genauer und schauen wir darauf, wie Technologie Ihnen dabei helfen kann, Herausforderungen für Ihr Geschäft zu lösen.

Definition von Industrie 4.0

Industrie 4.0 bezeichnet die vierte industrielle Revolution. Bei dieser Revolution nutzen Fertigungsbetriebe die in der dritten industriellen Revolution eingeführten Computer, um Prozesse zu revolutionieren.

Neue Technologien werden in Fertigungsprozesse integriert. Bei der intelligenten Fertigung übernehmen Technologien wie Cloud Computing und Analytics, das Industrial Internet of Things (IIoT) und maschinelles Lernen die Vorgänge im Fertigungsalltag.

Geschichte von Industrie 4.0

Seit dem 17. Jahrhundert kam es im Bereich der industriellen Produktion zu mehreren Umbrüchen. Im Laufe der Jahre gab es vier wichtige Meilensteine.

Die erste industrielle Revolution setzte Ende des 17. Jahrhunderts ein. Dabei wurden bei der Fertigung menschliche und tierische Kraft durch Wasser- und Dampfmaschinen ersetzt.

Die zweite industrielle Revolution fand Anfang des 20. Jahrhunderts statt. In dieser Phase wurde die Elektrizität in den Produktionsbetrieben eingeführt. Darüber hinaus begannen die Fabriken, Stahl zu verwenden, um die Effizienz und Mobilität der Maschinen zu verbessern.

In dieser Phase entstanden moderne Konzepte der Massenproduktion wie Reihenfertigung und Fließbänder. Die Industrie erlebte einen Produktionsanstieg bei sinkenden Produktionskosten.

Die dritte industrielle Revolution begann nach und nach in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Betriebe setzt immer mehr elektronisch unterstützte Maschinen in der Produktion ein. Und sie integrierten nach und nach moderne Computertechnologie in die Fertigungsprozesse. Damit begann die Umstellung von analogen auf digitale Verfahren.

In den letzten Jahrzehnten wurde Computertechnik in der industriellen Fertig allgegenwärtig. Jetzt nimmt eine vierte industrielle Revolution, bekannt als Industrie 4.0, Fahrt auf. Industrie 4.0 setzt auf intelligente Maschinen und Vernetzung.

Dazu werden Robotik, eingebettete Software und fortschrittliche Sensoren zur Datenerfassung verwendet. Industrie-4.0-Prozesse kombinieren die erfassten Daten mit Daten aus ERP-Systemen, Software für kontinuierliche Verbesserung und dem Lieferketten-Management, um Prognosen und Produktionstransparenz auf hohem Niveau zu erhalten. Dabei vergessen wir allerdings manchmal, wer die ganze Entwicklung in Gang setzt: Personen. 

Vorteile von Industrie 4.0

Industrie 4.0 erstreckt sich jedoch auf den gesamten Produktionszyklus. Die Mitarbeiter des Unternehmens erhalten Echtzeitdaten in jeder Produktionsphase, von den Fabrikprozessen über das Shopfloor-Management bis hin zu den Abläufen in der Lieferkette. Nachfolgend finden Sie einige Vorteile, die Sie aus der Einführung eines digitalen Ansatzes für die Industrie 4.0 in Ihrem Unternehmen ziehen können.

Höhere Effizienz

Die digitale Technologie der Industrie 4.0 nutzt evidenzbasierte Informationen für die Entscheidungsfindung. Intelligente Fabriken nehmen dem Management einige Entscheidungen ab, indem sie alle verfügbaren Optionen bereitstellen, bei denen KI eine Schlüsselrolle spielt. 

Dies ist hilfreich bei Entscheidungen, die unter Druck getroffen werden müssen, wenn Maschinen laufen. Jede Maßnahme beruht auf der Analyse von Echtzeitdaten und dem aktuellen Handelsumfeld. Die Technologie ist auch in der Lage, signifikante Probleme in Montagelinien zu antizipieren, bevor sie eintreten. Das sorgt für proaktive Instandhaltungspläne und trägt dazu bei, störungsbedingte Ausfallzeiten zu vermeiden. Vergessen Sie nicht, dass alle Daten nicht nur von Maschinen, sondern auch über das umfassende Know-how der Mitarbeiter erfasst werden können. Auch hier stehen hinter jeder Maßnahme immer Personen.

What is Industry 4.0

Optimieren der Lieferkette

Eine vernetzte Lieferkette identifiziert Prioritäten und passt Abläufe an diese an. Sie verarbeitet auch neue Informationen und reagiert in Notfällen entsprechend. Wenn sich beispielsweise die Lieferung aufgrund unvermeidlicher Umstände verzögert, passt die Lieferkette die Einstellungen für die Massenproduktion an und ändert die Fertigungsanforderungen. 

Kostensenkung

Die intelligente Fabrik nutzt verschiedene Technologien, um Kosten zu senken und den Gewinn zu maximieren, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. So setzen beispielsweise Schifffahrtswerften heute autonome Geräte und Kräne ein, um die Entladevorgänge zu rationalisieren. Auch durch Einsatz digitaler Werkzeuge zur Verwaltung des Betriebs wie Standards, Maßnahmen, Audits usw. …. werden die Kosten für mangelnde Qualität und die Verschwendung, die dadurch entsteht, dass die Dinge nicht von Anfang an richtig gemacht werden, erheblich reduziert…daher sind robuste Standards für unsere Arbeitskräfte der Schlüssel zur Kostensenkung. 

Außerdem sind Roboter heutzutage zu erschwinglichen Preisen und in verschiedenen Größen erhältlich. Autonome Robotik unterstützt die Fertigung, indem sie Dinge in der Fabrikhalle bewegt. Neben der maximalen Flächennutzung senkt die Robotik auch die Arbeitskosten. Außerdem werden Roboter nicht müde. Der Fabrikbetrieb kann stundenlang laufen, ohne dass eine Pause nötig ist.

Auch hier ist das perfekte Rezept eine Kombination aus Automatisierung und Personen mit den richtigen Tools.

Optimierung der Vermögenswerte

Die digitalen Transformationsprozesse der Industrie 4.0 helfen Fertigungsbetrieben, ihre Anlagen in jeder Produktionsphase optimal einzusetzen. Das industrielle Internet der Dinge (IIoT) und der digitale Zwilling ermöglichen dem verantwortlichen Personal die Sichtbarkeit der Ressourcen von jedem Ort der Welt aus. Die Übertragung von Vermögenswerten, wie z. B. der Kauf und Verkauf von Lagerbeständen, wird rationalisiert und an einer zentralen Stelle verwaltet.

Was macht eine intelligente Fabrik aus?

Eine intelligente Fabrik ist eine digitalisierte Produktionsanlage. Sie nutzt Anlagen, vernetzte Geräte und Produktionssysteme, um Daten zu sammeln und zwischen Personen und Prozessen auszutauschen. Eine intelligente Fabrik wird durch digitale Transformationstechnologien wie das industrielle Internet der Dinge (IIoT), Big Analytics, Edge Computing, KI und Cloud Computing gestärkt. Intelligente Fabriken verbinden die digitale und die physische Welt, um die Massenproduktion zu überwachen, ohne dabei den Hauptakteur, den Menschen, zu vergessen. 

Folgende Merkmale machen ein intelligentes Unternehmen aus.

Vernetzung

Das wichtigste Merkmal einer intelligenten Fabrik ist die Vernetzung– die Maschinen sind mit intelligenten Sensoren ausgestattet, die kontinuierlich Daten aus alten und neuen Quellen beziehen. Auf diese Weise werden die Daten ständig aktualisiert und entsprechen der aktuellen Situation. Aber auch die Mitarbeiter sind vernetzt, haben leichten Zugang zu digitalisierten Normen und verfügen über Werkzeuge, mit denen sie Störungen und Verbesserungsvorschläge einfach aufzeichnen können. Eine intelligente Fabrik ist eine papierlose Fabrik.

Die Integration von Fabrik-, Geschäfts- und Betriebssystemen ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf den Lieferkettenprozess. Die fortgesetzte Integration intelligenter Maschinen mit anderen Akteuren wie Lieferanten und Kunden und wiederum mit den Fabrikarbeitern erhöht die Gesamteffizienz des Liefernetzwerks.

Optimierung

Intelligente Maschinen ermöglichen es, den täglichen Betrieb mit einem Minimum an menschlichen Eingriffen durchzuführen. Diese Optimierung führt zu einem hohen Maß an Zuverlässigkeit. Mitarbeiter können sich dadurch auf wichtige Dinge konzentrieren, z. B. darauf, wie die Daten in Informationen umgewandelt werden können, um eine schnellere Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Und wenn menschliches Eingreifen erforderlich ist, erfolgt dies in intelligenten Fabriken standardisiert und digitalisiert.

Die Synchronisierung von Maschinen und automatisierte Arbeitsabläufe verbessern Überwachung und Planung. Diese Integration wiederum optimiert den Verbrauch von Energie und anderen Ressourcen.

Intelligente Fabriken erhöhen somit Betriebszeit, Rentabilität und Qualität. Die Technologie hilft dabei, die Effizienz zu maximieren und gleichzeitig die Kosten zu senken.

Transparenz

In intelligenten Fabriken sind die Daten transparent. Dies gestattet die Anzeige von Echtzeit-Daten aus der laufenden Produktion und die Umwandlung in verwertbare Erkenntnisse. Mehr noch, in einem digitalen System zur kontinuierlichen Verbesserung ist Transparenz eine Selbstverständlichkeit, jede Abteilung ist für ihre Daten und die Daten, die sie der gesamten Datendrehscheibe des Unternehmens zur Verfügung stellt, verantwortlich. 

Ein transparentes Netzwerk gestattet eine bessere Übersicht über die Produktionsanlagen. Außerdem wird sichergestellt, dass das Unternehmen genaue und rechtzeitige Entscheidungen trifft. Tools zur Förderung der Transparenz sind Echtzeitwarnungen, Überwachung und Nachverfolgung sowie rollenbasierte Anzeigen.

Proaktives Handeln

Digitale Vernetzung ermöglicht es den Mitarbeitern, Probleme zu antizipieren und darauf zu reagieren, bevor sie auftreten. Damit lassen sich Anomalien erkennen, Qualitätsprobleme identifizieren und beheben und sicherheitsrelevante Punkte überwachen. Ein proaktives System ist auch bei der Wiederauffüllung der Bestände und der Vorhersage des Kundenbedarfs von Vorteil. Ein intelligentes Unternehmen ist auch in der Lage, auf Grundlage historischer Daten zukünftige Ergebnisse vorherzusagen. Dies hilft dem Management bei der Erstellung von Prognosen und Stärkung der Kundenzufriedenheit.

Intelligente Fabriken können ihren digitalen Zwilling nutzen, um ihre Abläufe zu digitalisieren. Solche Technologien helfen den Fabriken, über die Integration hinaus in die vorausschauende Analyse einzusteigen.

Agilität

Die Agilität von Industrie 4.0 ermöglicht es , sich mit minimalen Eingriffen an Änderungen im Zeitplan und in den Produktdetails anzupassen. Anlagen und Material von intelligenten Unternehmen stehen so stets im Einklang mit Zeitplan und Produktänderungen. Zum Beispiel können alle Arbeitsanweisungen, die bisher irgendwo auf Papier aufbewahrt wurden, jetzt durch Video-Arbeitsanweisungen ersetzt werden, die im Handumdrehen aktualisiert und schneller genehmigt werden können.

Das Gleiche gilt für die Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen, die sich in einer intelligenten Fabrik dank Digitalisierung leichter verwalten lassen. Dies erhöht sowohl die Einbeziehung der Mitarbeiter als auch die Effizienz von eingeführten Verbesserungen.

Alle Maßnahmen werden in Echtzeit durchgeführt, so dass nichts liegen bleibt. Außerdem verbessert Agilität die Betriebszeit und die Rentabilität, indem Umstellungseffekte minimiert werden. Agilität ist ein wesentliches Merkmal der intelligenten Fabrik, insbesondere im Hinblick auf die flexible Planung von Produkten.

Kombiniert ermöglichen diese Funktionen Fertigungsbetrieben einen besseren Überblick über das gesamte Werk. Außerdem unterstützen sie Führungskräfte dabei, Herausforderungen zu meistern, die bei traditionellen Verfahren auftreten und zu Verschwendung führen.

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Welche Technologie ist für die Umstellung auf eine intelligente Fabrik in der Industrie 4.0 erforderlich?

In der vierten industriellen Revolution setzten intelligente Fabriken verschiedene Technologien ein, um Produktionsprozesse zu optimieren. Zu diesen Technologien gehören unter anderem:

Advantages of Industry 4.0

Internet der Dinge

Eines der wesentlichen Merkmale von Industrie 4.0 ist das Internet der Dinge. Diese Technologie bezieht sich auf die Vernetzung von in Geräten eingebetteten Computern über das Internet zu einem riesigen Netzwerk von Dingen und Personen, die untereinander Informationen austauschen.

Die Böden und Wände der Fertigungsbereiche sind mit Sensoren ausgestattet. Diese Sensoren verfügen über IP-Adressen, die Maschinen mit internetfähigen Geräten wie Smartphones und Rechnern verbinden. Das Netzwerk ermöglicht Erfassen und Analysieren von Daten auf hohem Niveau.

KI und maschinelles Lernen

KI und maschinelles Lernen ermöglichen die effiziente Nutzung der über das Internet der Dinge oder in jeder Software gesammelten Informationen, um Verbesserungen in der Anlage zu unterstützen. Die Technologie integriert auch die in der Fabrik gesammelten Informationen mit anderen Geschäftsbereichen. Darüber hinaus bezieht KI Daten von Partnern und anderen Akteuren im Netzwerk ein. Zum Beispiel kann man damit für eine Maßnahme auf Grundlage ähnlicher Maßnahmen in der Vergangenheit einen Termin und ein Teammitglied vorschlagen. Aber auch hier kann das Know-how von Personen der KI helfen, die optimale Lösung zu finden. 

KI nutzt solche Informationen, um künftige Produktionsbewegungen vorherzusagen. Eine weitere Fähigkeit von KI besteht darin, die zukünftige Betriebsfähigkeit des vernetzten Fertigungsbereichs anzuzeigen. KI zeigt beispielsweise den Ausfall einer Maschine an, der unerkannt die analysierten Daten verfälschen würde. KI hilft auch dabei, Bereiche aufzuzeigen, in denen es zu Verschwendung kommt oder in denen die Anlagen nicht optimal produzieren.

Cloud Computing

Cloud Computing ist der Echtzeit- oder On-Demand-Zugang zu Computerressourcen über das Internet. Komponenten von Cloud Computing sind physische und virtuelle Server, Datenspeicher, Netzwerkfunktionen und Remote-Entwicklungstools. Diese Anwendungen werden in einem entfernten Rechenzentrum gehostet und von Cloud-Service-Anbietern (CSP) verwaltet.

Cloud Computing ist ein wesentlicher Bestandteil von Industrie 4.0, insbesondere für Verwaltungsbüros von Fertigungsbetrieben. So können beispielsweise die Einkaufs-, Finanz- und Vertriebsabteilung auf Echtzeitdaten zugreifen und in Notfällen abteilungsübergreifende Besprechungen durchführen.

Außerdem spart Cloud Computing die technischen Kosten für die Einrichtung eines physischen Servers. Anbieter von Cloud-Diensten hosten die Daten. Dem Unternehmen entstehen dadurch nur monatliche Abonnementgebühren.

Edge Computing

Edge Computing bezeichnet die dezentrale Datenverarbeitung am Rand des Netzwerks, konkret an dem Ort, an dem die Daten benötigt werden. Der Bedarf an Echtzeitoperationen bedeutet, dass einige Daten und Dienste von zentralen Rechenzentren weg verlagert werden müssen.

Edge Computing verkürzt die Zeitspanne vom Zugriff auf die Daten bis zur Reaktion. So erfordert beispielsweise die Erkennung des Ausfalls eines Förderbandes ein Handeln in Echtzeit, da dies den gesamten Produktionsprozess zum Stillstand bringen könnte.

Die Übermittlung der Daten von der Fabrik-Cloud an das Reaktionsteam kann bei Netzwerkproblemen zu lang dauern. Hat die Maschinen in der Fabrik Sensoren, die solche Informationen direkt übermitteln, gibt es keine Verzögerungen.

Digitaler Zwilling

Ein digitaler Zwilling ist die virtuelle Darstellung eines physischen Objekts, die dessen Lebenszyklus umfasst. Das Objekt kann ein Motor, ein Gebäude oder ein Auto sein. Es wird auf Grundlage von Echtzeitdaten aktualisiert und nutzt Simulationen und maschinelles Lernen, um zu argumentieren und bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Wenn Sie sich den digitalen Zwilling ansehen, erhalten Sie alle wichtigen Informationen, die Sie benötigen, um zu verstehen, wie sich das physische Objekt in der realen Welt verhält.

Der digitale Zwilling hilft Entwicklern zu verstehen, wie sich die Produkte in der Gegenwart verhalten. Diese Technologie sagt auch voraus, wie sich die Objekte in Zukunft verhalten werden.

Der digitale Zwilling hilft den Entwicklern bei der Erfüllung der folgenden Aufgaben.

  1. Überwinden von Grenzen, die bei Produktinnovation, -entwicklung und -prüfung existieren.

  2. Visualisierung der Produkte bei Verwendung durch echte Menschen in Echtzeit.

  3. Bessere Rückverfolgbarkeit der Produkte auf dem Markt

Big-Data-Analytik

Bei Big-Data-Analytik werden große Datenmengen erfasst, aufgezeichnet, gespeichert und analysiert. Zu den Technologien, die Big-Data-Analytik unterstützen, gehören Hadoop, Data Mining, Text Mining und prädiktive Analysen.

Big-Data-Analytik zielt darauf ab, aussagekräftige Erkenntnisse wie versteckte Muster und Korrelationen aufzudecken. Die Technologie hilft Entscheidungsträger, die ihnen zur Verfügung stehenden Informationen zu verstehen.

Big-Data-Analytik bietet neue Möglichkeiten, Alternativen zur Lösung aktueller Risiken und Kanäle zur Geschäftsverbesserung. Außerdem hilft sie Fertigungsbetrieben, auf die Zukunft gerichtete Entscheidungen zu treffen und die Rentabilitätzu optimieren.

3D-Drucktechnologie

3D-Drucktechnologie ist auch als additive Fertigung bekannt. Bei dieser Technologie wird ein dreidimensionales Objekt mit Hilfe von am Computer erstellten Entwürfen hergestellt. Die Ebenen werden nach und nach hinzugefügt (addiert), um das endgültige dreidimensionale Objekt herzustellen.

3D-Drucktechnologie ermöglicht es Nutzern, geometrische Teile mit zusätzlicher Tiefe zu fertigen. Das Anfertigen von 3D-Designs ist kostengünstig und wenig zeitintensiv. Da die Technologie computergestützte Entwürfe (CAD) verwendet, lassen sich die Produkte leicht ändern.

Da sich damit komplexe geometrische Teile herstellen lassen, ist 3D-Drucktechnologie in der Luft- und Raumfahrt, der Medizin und der Automobilindustrie sehr beliebt. Additive Fertigung spielt auch bei der Projektplanung eine Rolle, insbesondere bei der Visualisierung der Eigenschaften des Endprodukts.

mlean als Treiber intelligenter Industrie-4.0-Fabriken

Der Fokus von Lean Manufacturing liegt auf der Verbesserung von Effizienz durch Beseitigung von Verschwendung. Lean Manufacturing integriert die 5M der Produktion, um Prozesse zu optimieren. Die fünf M stehen für Manpower (Arbeitskräfte), Maschinen, Materialien, Methoden und Messungen.

Sie integrieren sich folgendermaßen in das Lean Manufacturing.

  1. Arbeitskräfte: Mitarbeiter werden benötigt, um Aufgaben und Tätigkeiten auszuführen.

Unzufriedene Mitarbeiter erbringen keine optimale Leistung. Daher sollten Mitarbeiter stets motiviert sein, die besten Ergebnisse zu erzielen.

  1. Maschinen (Anlagen und Technologie)

Jede Führungskraft muss die Anlagen, mit denen gearbeitet wird, von Grund auf kennen und verstehen. Arbeitsplätze müssen sicher sein, und alle Anlagen müssen einwandfrei funktionieren.

Lean Manufacturing unterstützt auch kontinuierliche Software-Verbesserung. Mitarbeiter müssen daher in der Software geschult sein, um das notwendige Feedback zu Verbesserungsbereichen zu geben.

  1. Materialien

Bei Lean Manufacturing wird das Just-in-Time-Geschäftsmodell der Lagerverwaltung angewandt. Dieses Modell hilft, Lagerkosten und Opportunitätskosten für den Bestand zu sparen. Bei der Produktion sollten nur die relevanten Materialien zur Verfügung stehen.

  1. Methoden

Lean Manufacturing nutzt Standards, um zu gewährleisten, dass die Mitarbeiter so arbeiten, wie sie sollen. Dabei füllen Mitarbeiter beispielsweise Standardformulare in dem Bereich aus, in dem sie tätig sind. Diese Formulare enthalten die relevanten Informationen über die Aufgaben, die Art und Weise, wie sie zu erfüllen sind, und die entsprechenden Ausgaben.

  1. Messungen

Es ist wichtig, die Leistung der Teammitglieder zu messen. Bei Lean Manufacturing werden Leistungsindikatoren (KPI) zur Leistungsmessung verwendet. KPI zeigen Zeitpläne und Zielvorgaben für die zu erbringenden Leistungen an. Sie zeigen Ergebnisse an und vergleichen sie mit den Zielwerten, um verbesserungsfähige Bereiche zu identifizieren.

Nachfolgend finden Sie einige Möglichkeiten, wie Industrie 4.0 durch Lean Manufacturing weiter stärken lässt.

Fokussierung auf Qualität

Ziel von Lean Manufacturing ist die Beseitigung von Verschwendung. Um dies zu erreichen, ist ein schnelles und reibungsloses Management der Lieferkette notwendig: von der Herstellung eines Produkts bis zu seiner Auslieferung an den Kunden.

Durch Einsatz von Smart-Industry-Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT) erhalten Führungskräfte einen umfassenden Überblick über Produktionsprozess und Wertschöpfungsketten. Sie sind besser in der Lage, Störungen zu antizipieren und dringende Probleme zu priorisieren, die unentdeckt den Betrieb der Fabrik beeinträchtigen würden.

Fokussierung auf den Kunden

Lean Manufacturing betont die Notwendigkeit von Feedback und Kundenzufriedenheit. Fertigungsbetriebe können mittels KI Kundenbedürfnisse ermitteln. Kundenverhalten lässt sich durch den Einsatz von Apps analysieren.

Kunden können Bestellungen direkt über eine App aufgeben. Durch den Bots lässt sich darüber hinaus sicherstellen, dass Kunden unmittelbar eine Antwort erhalten, auch außerhalb der Geschäftszeiten.

Ein digitaler Zwilling ermöglicht es, das Verhalten von Produkten in Echtzeit zu bewerten. Diese Technologie hilft dabei, ihre Produktion kontinuierlich zu verbessern.

Motivation der Mitarbeiter.

Ein weiteres Ziel von Lean Manufacturing ist die Motivation der Mitarbeiter durch Prozesse. Intelligente Technologien sind mit Cloud Computing verbunden.

In einem Smart-Factory-Geschäftsmodell erhalten Mitarbeiter die Daten nach Bedarf, so dass die Effizienz verbessert wird. Wenn Mitarbeiter ihre Aufgaben einfach erledigen können, sind sie motiviert, sich weitere Ziele zu setzen, und beteiligen sich gern an dem System.

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Industrie 4.0 ist die neue und intelligente Art, Dinge zu tun. Diese Technologie verschafft Ihnen einen Wettbewerbsvorteil bei moderner Fertigung. Und intelligente Fertigung ist mit der richtigen Unterstützung nicht schwierig. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

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